Herbsttreffen 2025: Mit der SPD im Dialog über die weitere Entwicklung der Altstadt

Ende September 2025 fand das Herbsttreffen der IG Bewohner Altstadt Augsburg statt. Mehr als zehn Eigentümerinnen, Eigentümer sowie Bewohnerinnen und Bewohner nutzten die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen im Viertel zu besprechen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Anliegen einzuordnen.

Besonders gefreut hat uns, dass der damalige Bürgermeisterkandidat der SPD, Dr. Florian Freund, und Lara Hammer von der SPD unserer Einladung gefolgt sind. Beide nahmen sich Zeit, die Perspektive der Menschen kennenzulernen, die täglich in der Altstadt leben, und mit uns über die aktuellen Herausforderungen und Chancen des Viertels zu sprechen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen mehrere Themen, die den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner unmittelbar prägen. Dazu gehörten die Einhaltung bestehender Regelungen, Ruhe in den Abend- und Nachtstunden, der Umgang mit Graffiti und Sachbeschädigungen, der Liefer- und Schwerlastverkehr in den engen Gassen sowie die Nutzung des öffentlichen Raums.

Ein weiteres Thema war die Frage, wie neue gastronomische, kulturelle und gewerbliche Angebote so in das Viertel eingebunden werden können, dass sie die Altstadt bereichern und zugleich das direkte Wohnumfeld berücksichtigen. Gerade in den schmalen Gassen treffen unterschiedliche Nutzungen auf engem Raum zusammen. Umso wichtiger sind frühzeitige Abstimmungen und verlässliche Rahmenbedingungen.

Der persönliche Austausch machte deutlich, dass eine lebendige Altstadt und eine hohe Wohnqualität keine Gegensätze sein müssen. Voraussetzung ist eine ausgewogene Entwicklung, bei der die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner ebenso berücksichtigt werden wie Handel, Gastronomie, Kultur und die Nutzung des öffentlichen Raums.

Anfang Oktober wurden wir außerdem zu einem Gespräch mit der Stadtratsfraktion Bürgerliche Mitte eingeladen. Auch dort bestand die Möglichkeit, unsere Erfahrungen aus dem Viertel einzubringen und die zentralen Anliegen der IG in einem offenen und sachlichen Rahmen zu erläutern.

Als nächster Schritt wurde ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin mit der Polizei, dem Ordnungsreferat und dem städtischen Konfliktmanagement vereinbart. Solche Rundgänge sind besonders wertvoll, weil sich die räumlichen Gegebenheiten und die Auswirkungen einzelner Nutzungen direkt im Viertel häufig besser nachvollziehen lassen als allein anhand von Plänen oder schriftlichen Schilderungen.

Wir begrüßen die Bereitschaft aller Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, die angesprochenen Themen aufzugreifen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Unser Ziel bleibt eine lebendige und zugleich rücksichtsvolle Altstadt, in der Wohnen, Nachbarschaft, wirtschaftliche Nutzung und öffentlicher Raum in einer fairen Balance stehen.

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